Dienstag, 31.12.2013, Antigua – Guatemala/Stadt, bewölkt, 21 Grad

Der Fahrer des Airport-Shuttles war so nett u. brachte uns zum 400 m vom Flughafen entfernten Hotel, das wir für die letzte Nacht gebucht haben. Das Hotel liegt in einer abgesperrten Zone.

Mit einem uralten u. verrosteten Stadtbus inkl. Löcher in der Bodenplatte sind wir ins Zentrum gefahren. Heute galt schon der Feiertagstarif (doppelter Preis), aber für die gute halbe Stunde Busfahrt bezahlten wir trotzdem nur € 0,20 pro Person.

Im Zentrum hielten wir uns nur in der Fußgängerzone auf, wo es angeblich sicher ist u. wo auch viel los war.

Da wir schon um 4 Uhr Früh zum Flughafen müssen, bekamen wir statt dem inkludierten Frühstück ein Abendessen, was uns sehr angenehm war, da es hier in der Gegend keine Restaurants gibt.

Silvester ist nun in 4 Stunden u. wir werden es verschlafen.

 

Wir wünschen Euch ein gutes und erfolgreiches neues Jahr.

Montag, 30.12.2013, Antigua, sonnig, 23 Grad

Nachdem wir am Mirador, am Aussichtspunkt mit Blick über die Stadt, waren, besuchten wir noch einige Kirchen und Kirchenruinen. In den parkähnlichen Anlagen liegen zahlreiche Fragmente; Zeugnisse von unzähligen Erdbeben. Die Rauchsäule des noch aktiven Vulkans „Fuego“ war heute am Vormittag besonders beeindruckend.

Sonntag, 29.12.2013, Panjachel – Chichicastenango – Antigua, sonnig, 21 Grad

Zufällig schauten wir während des Frühstücks auf unseren Voucher für die Weiterfahrt nach Chichicastenango. Mit Entsetzen stellten wir fest, dass wir schon um 8 Uhr hätten abgeholt werden sollen u. jetzt war es fast ½ 9 Uhr. In diesem Moment kam auch schon die Rezeptionistin und holte uns. Gut dass wir schon alles gepackt hatten – wir waren nämlich auf 9 Uhr eingestellt.

Chichicastenango, eine Stadt auf 2.172 m, ist Donnerstags und Sonntags Schauplatz des größten Marktes Guatemalas. Die Maya-Händler aus den umliegenden Dörfern bieten ihre Waren feil. Von Tieren, Obst, Gemüse bis zu Souvenirs kann man alles bekommen. Ein Teil des Marktes ist sehr touristisch. Auf den Stufen zur Kathedrale werden Rituale abgehalten, die dem Mayaglauben entspringen und nicht dem Katholismus zuzuordnen sind.

Am späten Nachmittag wurden wir wieder mit einem Minibus direkt zu unserem Hotel in Antigua gebracht.

Der Tipp aus dem Reiseführer im Restaurant „Wiener“ ein Wiener Schnitzel zu probieren, hat sich wirklich gelohnt u. die Abwechslung hat uns auch wirklich gut getan.

 

Samstag, 28.12.2013, Antigua – Panajachel, sonnig, 23 Grad

Das Aufstehen um 5 Uhr fiel uns nicht ganz leicht, aber wir wurden schon um 5,30 h zur 2-Tages-Tour ins Hochland abgeholt. Es ging direkt zum „Lago de Atitlan“. Der See liegt auf 1.595 m u. ist von Vulkanen umgeben. An den Hängen liegen kleine Maya-Dörfer, die teilweise nur per Boot erreichbar sind. In den Dörfern werden noch die traditionellen Werte und Bräuche gepflegt. Maya-Dialekte sind die Muttersprache, Spanisch mit großem Abstand die Zweitsprache. Männer, Frauen und Kinder sind teilweise noch in den traditionellen Trachten gekleidet. Auf einer Bootstour besuchten wir 3 dieser Dörfer.

Die Stadt Panajachel ist die geschäftigste u. die am meisten zugebauten Siedlung am Seeufer mit guter touristischer Infrastruktur.

Freitag, 27.12.2013, Antigua, sonnig, 27 Grad

Zuerst machten wir uns mal auf die Suche nach einem anderen Hotel. Bei der Vielzahl war es schnell gefunden. Als nächstes klapperten wir die unzähligen kleinen Reisebüros ab und erkundigten uns über Touren in der Umgebung. Für den 31. Dez. buchten wir erstmals den Transfer ins reservierte Hotel in der Nähe des Flughafens.

Den Rest des Tages bummelten wir über die kopfsteingepflasterten Straßen. Die Stadt ist überschwemmt mit großen Reisegruppen. Ein Souvenirshop reiht sich an den nächsten u. in Tracht gekleidete Frauen und Kinder verkaufen in den Straßen Kunsthandwerk. Die Häuser sind bunt u. schön renoviert. Dazwischen gibt es aber auch immer wieder Ruinen von Kirchen, die nach einem schweren Erdbeben vor langer Zeit, nicht mehr wieder aufgebaut werden.

Donnerstag, 26.12.2013, Copan Ruinas – Antigua/Guatemala, sonnig, 23 Grad

Für das Frühstück bekamen wir einen Gutschein, den wir in einem Cafe, 2 Block weiter, einlösen konnten; dieses Mal ein gutes Pancake-Frühstück.

Leider fuhr der Shuttle-Bus erst um 12 Uhr, aber das Tor zu Tor Service haben wir in der Zwischenzeit zu schätzen gelernt. Bis zur Grenze waren es nur 12 km und der Grenzübertritt war rasch erledigt.

In Guatemala sind die Straßen um einiges besser als in Honduras. Genau zum Dunkelwerden erreichten wir um 18 Uhr Antigua. Das Hotel hatten wir nur für 1 Nacht gebucht. Im Nachhinein gesehen ein Fehler, denn für die nächsten Tage ist es bereits ausgebucht.

Antigua, 58.150 Ew.  ist Guatemalas touristisches Vorzeigestück. Die Stadt ist sehr sicher u. daher konnten wir noch ein wenig durch die schön beleuchteten u. restaurierten Gassen schlendern.