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17. Dezember 2016, Caprivi – Okavango Delta, ca. 80 km Truck, 80 km Schnellboot, regnerisch, 32 Grad

 

Nach kurzer Fahrt ging es über die Grenze nach Botswana. Am Ufer des Okavango stiegen wir in ein Schnellboot um u. erreichten nach 3 ½ Std. Fahrt im leichten Regen, eine Insel im Herzen des Deltas. Dort gab es fixe Zelte mit richtigen Betten, aber keinen Strom auf der Insel. Am Rande des Camps tauchte ein Elefantenbulle auf, der allen einen großen Schrecken einjagte.

 

 

18. Dezember 2016, Okovango Delta, sonnig, 38 Grad

 

Am Vormittag ging es mit sogenannten „Mokoro“-Kanus (Einbaum) durch die Trampelpfade der Hippos. Beim anschließenden Buschwalk sahen wir Kühe, Zebras, Wildschweine, Antilopen u. viele verschiedene Vogelarten.

 

 

Kurz vor dem Sonnenuntergang wanderten wir noch einmal los u. betrachteten anschließend vom Boot aus die Hippos in der untergehenden Sonne.

 

 

19. Dezember 2016, Okavango Delta – Maun, ca. 430 km, sonnig, 32 Grad

 

Kurz vor Sonnenaufgang hörten wir verdächtige Geräusche vor unserem Zelt. Als wir es vorsichtig öffneten stand 10 m vor uns entfernt der Elefantenbulle u. fraß Gras. Auch alle anderen wurden dadurch wach u. scheuchten den Elefanten durch das Fotografieren auf. Er wurde zornig, stürmte auf das Nachbarzelt los u. stoppte erst bei der Terrasse. Wir hatten zum erstenmal in unserem Leben richtige Todesangst! Er lief dann am Zelt vorbei u. wir hörten wie er hinter unserem Zelt einen Baum umriß. Dieses Erlebnis war das Tagesgespräch unserer Gruppe. Danach konnte keiner mehr schlafen.

 

Mit dem Speedboot ging es 80 km wieder zurück zum Truck, wo wir unterwegs noch einige Krokodile und Hippos sahen, danach weiter zum nächsten Camp in Maun.

 

 

20. Dezember 2016, Maun – Makgadikgadi, sonnig, 32 Grad

 

Nach einem Brunch wanderte ein Großteil der Gruppe in ein 3 km entferntes Dorf. Wir blieben am Pool. Am Nachmittag fuhren wir ca. 300 km weiter zu den weitläufigen Salzpfannen, wo wir mitten in der Wildnis unser Camp aufschlugen. Natur pur; ohne Wasser u. Strom – nur eine Buschtoilette.

 

 

 

Als wir ankamen war ein Sandsturm im Anmarsch, der aber zum Glück an uns vorbei zog.

 

 

Das  Abendessen wurde traditionell in einem Erdloch zubereitet.

 

 

21. Dezember 2016, Makgadikgadi – Chobe NP – Viktoria Falls, ca. 380 km, bewölkt, 31 Grad

 

Wir waren wieder die Einzigen die wieder im Zelt schliefen; alle anderen unter dem Sternenhimmel. Da wir weit von jeder Zivilisation entfernt waren, hatte man einen fantastischen Sternenhimmel u. unser Guide erklärte uns die Konstellation. Nach dem allmorgendlichen „Quick Breakfast“ (Müsli, Tee und Kaffee) starteten wir schon um 6 Uhr.

 

 

Im Chobe Nationalpark machten wir eine Boots-Safari mit Lunch (die kalten Reste vom Vortag Abendessen u. Mayonnaise-Thunfisch-Salat). Die Bootsfahrt war wirklich aussergewöhnlich, da wir sehr viele Tiere aus der Nähe beobachten konnten, vor allem riesige Elefantenherden.

 

 

Nach einem langwierigen Grenzübertritt nach Simbabwe waren es noch 70 km zu den Viktoria Falls. Endlich wieder einmal eine Lodge mit richtigen Betten!

 

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22. Dezember 2016, Viktoria Falls, bewölkt/schwül, 31 Grad

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir allein in die Stadt gelaufen u. weiter zu den Wasserfällen – 30,-- US pro Person ist auch recht heftig! Der Rest der Gruppe hat eine Rafting-Tour unternommen.

 

 

23. Dezember 2016, Viktoria Falls – Hwange NP, ca. 180 km, sonnig, 32 Grad

 

Zu Mittag ging es zurück in die Wildnis. Obwohl wir erst um 13,45 h starteten gab es vorher kein Mittagessen; das bekamen wir erst um 16,15 h! Im Anschluß gab es eine Wildbeobachtungsfahrt in einem offenen Safarifahrzeug. Es gab Elefanten, Gnus, Zebras, Affen, verschiedene Antilopenarten und viele Vögel zu sehen. Aber leider wieder keinen Leoparden, der uns auf die „Big Five“ noch fehlt.

 

 

Wir kamen im Dunkeln zurück und obwohl unser Zelt in der Zwischenzelt schon aufgestellt war, quartierten wir uns trotzdem in der Lodge ein (ein Bungalow mit Bad und WC, direkt vor einem beleuchteten Wasserloch).

 

 

24. Dezember 2016, Hwange – Bulawayo – Matobo NP, ca. 296 km, bewölkt, gewittrig, 31 Grad

 

Weiter Richtung Süden zur 2. größten Stadt Simbabwes Bulawayo. Dort haben wir zum Lebensmitteleinkauf gestoppt. In dieser Stadt hat es von Menschen gewimmelt u. vor den Geschäften standen die Leute Schlange.

 

 

Im Camp zahlten wir auf ein Rondavell auf u. können wieder in einem Bett schlafen. Am Nachmittag unternahmen wir mit einem Buschmann eine Wanderung zu den Nashörnern. Wir kamen bis auf 5 m an die Tiere ran. Bei allen waren die Hörner abgeschnitten, damit sie die Wilderer nicht töten. Die Hörner wachsen wieder nach, wie bei den Menschen die Fingernägel; nur dauert es einige Jahre.

 

 

Das Weihnachtsmenü bestand aus Spagetti Bolonaise u. als Dessert gab es eine Roulade u. das alles wie jeden Tag rund ums Lagerfeuer.

 

 

25. Dezember 2016, Simbabwe Matobo NP – Botswana – Südafrika Limpopo Valley, ca. 620 km, regnerisch, windig, kühl

 

Ein langer Tag im Auto – ca. 10 ½ Std. Die ursprüngliche Route wurde geändert, da der übliche Grenzübergang zu Weihnachten stark frequentiert ist. Wir sind daher mehr als 150 km Umweg gefahren und über Botswana nach Südafrika eingereist.

 

Für die Südafrikaner ist heute Weihnachten u. so gab es in unserem letzten Buschcamp (ohne Strom) ein Weihnachtsmenü (Sekt, Roastbeef, Gemüse, Süßkartoffeln, Reis und als Dessert Eis).

 

 

Vor dem Abendessen unternahmen wir noch eine Wanderung zu Felsmalereien.

 

 

26. Dezember 2017, Limpopo Valley – Johannesburg, ca. 570 km, bewölkt, 19 Grad

 

Endlich geht die anstrengende Gruppenreise zu Ende. Es tat gut, sich in der schönen Lodge wieder ordentlich zu pflegen u. im Restaurant ein gutes Steak zu essen (ohne Blechnapf am Schoß).

 

Mit der Gruppe waren wir in 24 Tagen knapp über 7.000 km unterwegs.

 

 

27. Dezember 2016, Johannesburg, stark bewölkt, 20 Grad

 

Mit 5 anderen aus unserer Reisegruppe unternahmen wir eine 5-stündige organisierte Johannesburg-Soweto Tour gemacht. Hier ist heute noch Feiertag und daher kaum Verkehr auf den Straßen. Im Zentrum gab es nicht allzu viel zu sehen. In Soweto, dem größten Township Afrikas, ca. 3,5 Mio Einwohner, war es dafür umso interessanter.

 

 

Um 16 h geht es ab zum Flughafen.